Immer mehr Firmen verlassen Ihre Standorte in Deutschland – der Grund dafür liegt oft an der aktuellen Politik.
2.700 Beschäftigte sollen für Konzerninteressen zahlen.
Das ist sozial verantwortungslos.
Die Heimat Thüringen fordert Zalando auf:
—> den Standort Erfurt zu erhalten
—> ehrliche Kommunikation mit den Arbeitnehmern
—> die erhaltenen Fördermittel an die Beschäftigten zurückzuzahlen!
Deutschland verliert für viele Unternehmen zunehmend an Attraktivität. Immer mehr Firmen verlagern Standorte ins Ausland oder bauen Arbeitsplätze ab. Als Gründe werden vor allem die aktuelle politische Rahmenlage, steigende Sozialabgaben, hohe Strompreise sowie eine ausufernde Bürokratie genannt. Wirtschaftsexperten warnen seit Längerem vor einer schleichenden Deindustrialisierung.
Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung am Beispiel des Logistik- und Onlinehandelskonzerns Zalando. In Erfurt stehen rund 2.700 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Beschäftigten müssten für reine Konzerninteressen zahlen, heißt es aus Thüringen. Das Vorgehen sei „sozial verantwortungslos“.
Der Fall Zalando steht stellvertretend für eine größere Debatte: Wie wettbewerbsfähig ist der Wirtschaftsstandort Deutschland noch, und welche Verantwortung tragen Konzerne, die von öffentlichen Förderungen profitieren? Während Unternehmen auf internationale Konkurrenz und Kostendruck verweisen, wächst der politische und gesellschaftliche Druck, Arbeitsplätze zu sichern und soziale Verantwortung nicht hinter Renditezielen zurückzustellen.