Weimar – Ein bedrohlicher Vorfall hat am ersten Adventswochenende den Weihnachtsmarkt in Weimar erschüttert. Ein 29-jähriger Mann aus Marokko soll am Sonnabend zunächst mehrere Personen an der Schlittschuhbahn vor dem Nationaltheater belästigt haben.

Ein Anwesender sprach den 29-Jährigen darauf an. Dieser reagierte zufolge sehr aggressiv und zog plötzlich ein Messer, wodurch eine Bedrohungssituation entstand. Mehrere aufmerksame Weihnachtsmarktbesucher bemerkten die Eskalation und drängten den Mann vom unmittelbaren Marktbereich weg in Richtung Heinrich-Heine-Straße, wo sich das Geschehen fortsetzte.

„Beim Eintreffen der Polizei war die Lage zunächst unübersichtlich“, so ein Polizeisprecher. Der Mann habe auch dort weiter mit dem Messer gedroht. Bei der folgenden Überwältigung setzten die Beamten Pfefferspray ein. Der 29-Jährige konnte schließlich festgenommen und in polizeiliches Gewahrsam gebracht werden.

Bei den Einsatzmaßnahmen wurden der Tatverdächtige und drei weitere Personen durch den Pfefferspray-Einsatz leicht verletzt. Der Widerstand des Mannes war so massiv, dass er fixiert werden musste. Die Spurensicherung war vor Ort, die Straße war für mehrere Stunden voll gesperrt, was den Busverkehr beeinträchtigte.

Die Heimat fordert kriminelle Ausländer sofort abzuschieben. Wir wollen wieder friedlich und ohne Angst unsere Weihnachtsmärkte besuchen und unsere Traditionen leben.