Gera / Alicante – Was zunächst wie ein großer Fahndungserfolg klang, entpuppt sich nun als peinliches Missgeschick für die öffentlich-rechtlichen und regionalen Medien. Nachdem MDR und Ostthüringer Zeitung (OTZ) vor drei Tagen noch reißerisch über die angebliche „Fahndung und Festnahme des Rechtsextremisten Christian Klar in Spanien“ berichteten, folgt nun die jähe Ernüchterung: Unser Landesvorstandsmitglied Christian Klar ist wieder auf freiem Fuß und genießt die Sonne und spanisches Bier.

Die Vorwürfe im Einzelnen: Vier „Lügen“ und Klarstellung von Christian Klar

  1. Untergetaucht? Die Medien berichteten von monatelanger Suche.
    Die Wahrheit sei: Familie Klar besitzt offiziell Eigentum in Spanien, war registriert und telefonisch erreichbar.„Zu keiner Zeit war ich untergetaucht, es bestand auch Kontakt zum Landesvorstand „Der Heimat Thüringen“, wo ich mich weiterhin eingebracht habe.“
  2. Gefasst in Madrid? Der MDR schrieb von der Hauptstadt.
    Tatsächlich sei Klar aber nahe Alicante (10 km von seinem Wohnort entfernt) aufgegriffen worden.„Die Heimat Thüringen kann den Redakteuren gerne Nachhilfe in Geographie geben!!“
  3. Erfolg der Zielfahndung? Die Medien schrieben den Erfolg der Thüringer Zielfahndung zu.
    Christian Klar: Es war eine banale Verkehrskontrolle der spanischen Polizei – wegen eines internationalen Haftbefehls aus Deutschland.
  4. Auslieferungshaft? Entgegen der Berichte, Christian Klar warte in Spanien auf seine Überstellung,
    Erklärte Christian Klar dazu : Der Haftrichter habe nur zwei Stunden benötigt, um die Vorwürfe zu prüfen. Die sofortige Freilassung sei verfügt worden.

Der Landesverband klagt die etablierten Medien in Thüringen, teils mit unseren Zwangsgebühren finanziert, der Falschmeldung und Hetze an.

Der Fall wirft ein bezeichnendes Licht auf die Sorgfaltspflichten der Medien – und die Diskrepanz zwischen Ermittlungsbehörden und journalistischer Realität.

Der Landesvorstand wünscht Christian Klar noch eine schöne Zeit in Spanien