Győr, 11. April 2026 – In der westungarischen Stadt Győr (deutsch: Raab) fand am Samstag eine Gedenkveranstaltung statt, die an die Bombardierungen der Stadt im 2. Weltkrieg erinnerte. Organisiert wurde die Veranstaltung von der ungarischen Bewegung Legio Hungaria.

Der Gedenkmarsch führte durch die Innenstadt von Győr und endete an einem Ehrenmal, wo mehrere Redner zu den Teilnehmenden sprachen. Unter den Rednern befanden sich neben internationalen Gästen auch Vertreter aus Ungarn sowie ein Teilnehmer aus Serbien.

Das Mitglied des Bundesvorstandes und der Beauftragte für Auslandskontakte Claus Cremer sprach auf dieser Veranstaltung. Er wies auf die Waffenbrüderschaft von Deutschen und Ungarn hin.

Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle. Zahlreiche Interessierte verfolgten den Marsch entlang der Route sowie die anschließenden Redebeiträge am Denkmal.

Győr und auch weitere ungarischen Städte waren während des Zweiten Weltkriegs Ziel mehrerer Luftangriffe durch alliierte Streitkräfte ausgesetzt. Bei denen ungarische Städte , wie deutsche Städte den Boden gleich gemacht wurden. Auch in ungarischen Städten kam es zu zahlreichen zivilen Opfern durch den Bombenterror der alliierten Luftkräfte.

Im Anschluss an die offizielle Veranstaltung kamen Teilnehmer zu einem weiteren Austausch zusammen.